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Materialforschung für sichere Fahrzeugelektronik

Projektstart am Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft



Ende Juni startete am Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Zusammenarbeit mit dem KAI Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik GmbH ein Projekt, welches mikroelektronische Bauelemente in Fahrzeugen widerstandsfähiger machen soll.

Der Elektronik-Anteil in Fahrzeugen nimmt rasant dazu. Mechanische und hydraulische Systeme werden immer mehr durch elektronische ersetzt. Doch je näher mikroelektronische Bauelemente Fahrzeugkomponenten wie Motor, Getriebe oder Bremse kommen, desto größer wird die Belastung durch Wärme und Vibration. Auch führt die zunehmende Miniaturisierung elektronischer Komponenten bei gleichzeitiger Erhöhung der Funktionalität zu einer steigenden Eigenerwärmung.

Im Rahmen des Projektes "Mechanische Eigenschaften dielektrischer Schichten" untersuchen Forscher am Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft (ESI) der ÖAW unter Leitung von Christian Motz und Institutsdirektor Gerhard Dehm Materialeigenschaften wie Bruchspannung, Bruchdehnung bzw. Bruchzähigkeit von spröden Schichten in mikroelektronischen Bauelementen. Am KAI und bei Infineon Technologies werden die zu analysierenden Bauteilsysteme hergestellt sowie erste Voruntersuchungen wie beispielsweise Schichtdicken- und Eigenspannungsmessungen durchgeführt.

Ziel ist, die Belastbarkeit und somit die Lebensdauer der mikroelektronischen Bauelemente in Fahrzeugen zu erhöhen. Das Projekt ist auf drei Jahre konzipiert. Es verbindet Fragestellungen aus der Anwendung mit Grundlagenforschung auf hohem Niveau: Da in diesen kleinen Dimensionen Materialeigenschaften kaum gemessen werden können, müssen die ESI-Forscher neue miniaturisierte Messmethoden entwickeln.

Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft der ÖAW

Das Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft der ÖAW verfügt über langjähriges Know-how bei der Erforschung der mechanischen Eigenschaften von Materialien und ist international anerkannter Experte in den Bereichen Risse und Ermüdung sowie im Themenbereich Dünne Schichten.

KAI Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik GmbH

Das KAI ist ein industrielles Kompetenzzentrum der Partner Infineon Technologies Austria AG, EPCOS OHG, Flextronics GmbH und MAGNA Powertrain AG & Co KG das aus Mitteln des Kompetenzzentrenprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) gefördert wird.


Kontakt:
Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Jahnstr. 12
A-8700 Leoben
Sekretariat
T +43 3842 804-112
Dipl.-Ing. Dr. Christian Motz
T +43 3842 804-205
Christian.Motz@oeaw.ac.at
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Dehm
T +43 3842 804-109
Gerhard.Dehm@oeaw.ac.at

Infineon Technologies AG
Siemensstr. 2
A-9500 Villach
Dipl.-Ing. Dr. Thomas Detzel
T +43 4242 305-6697
thomas.detzel@infineon.com

KAI Kompetenzzentrum Automobil- und Industrieelektronik
Technologiepark Villach
Europastraße 8
A-9524 Villach
Univ.-Prof. Dr. Herbert Grünbacher
T +43 664 8203550
gruenbacher@tuwien.ac.at


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