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13.12.2006

Ehrenwerter Besuch

Anni Hittmair zu Gast am IQOQI




Anni Hittmair, die Witwe des Physikers Otto Hittmair besuchte am Mittwoch das Akademie-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) in Innsbruck. Otto Hittmair war von 1987 bis 1991 Präsident der ÖAW und einer der herausragenden Vertreter der österreichischen Physik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er verunglückte vor drei Jahren bei einer Bergtour tödlich. Bild: IQOQI-Direktor Rainer Blatt begrüßt Anni Hittmair und ihre Töchter Maria Christina Rauch, Elisabeth Wieser und Margarete Delazer.

In Begleitung ihrer Töchter Maria Christina Rauch, Elisabeth Wieser und Margarete Delazer besuchte am Mittwoch Anni Hittmair das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck. Die wissenschaftlichen Direktoren Peter Zoller und Rainer Blatt begrüßten die 76-jährige Witwe Otto Hittmairs und führten sie nach der Eintragung in das Gästebuch durch die Arbeitsräume der theoretischen Physiker und die Labors der Experimentalphysiker. Anni Hittmair, für die mit dem gestrigen Besuch ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging, zeigte sich sehr beeindruckt von dem Institut, das nicht nur ein Aushängeschild der österreichischen Physik ist, sondern weltweit einen hervorragenden Ruf genießt. Die am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation durchgeführten Forschungen schließen an die theoretische Arbeiten des Innsbruckers Otto Hittmair an, der sich in seiner langen akademischen Laufbahn intensiv mit quantentheoretischen Fragestellungen auseinander gesetzt hat.

Innsbruck eng verbunden

Otto Hittmair wurde am 16. März 1924 in Innsbruck geboren und studierte hier Mathematik und Physik. Nach der Promotion 1949 ging er an die Universität Basel und folgte ein Jahr später der Einladung Erwin Schrödingers nach Dublin. Weitere Forschungsaufenthalte führten Hittmair an das MIT in Boston, nach Paris, Sydney und Buenos Aires. Im Mai 1958 kehrte er nach Österreich zurück, wo er zunächst am neu gegründeten Atominstitut in Wien arbeitete. 1963 wurde er zum Ordinarius für Theoretische Physik an der Technischen Hochschule Wien berufen. In seinen Forschungen beschäftigte sich Otto Hittmair vor allem mit der theoretischen Kernphysik und der Quantentheorie. Rund 100 Veröffentlichungen, darunter einige anerkannte Lehrbücher, entstammen seiner Feder. Hittmair war Dekan und Rektor an der Technischen Universität Wien und von 1987 bis 1991 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Der passionierte Bergsteiger verunglückte im Sommer 2003 in den Tiroler Bergen tödlich. Die Stadt Innsbruck hat im Jahr 2005 den Platz vor dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) nach dem herausragenden Physiker, Otto-Hittmair-Platz, benannt.


Kontakt:
Dr. Christian Flatz
Public Relations
Institut für Quantenoptik und Quanteninformation
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
A-6020 Innsbruck
Technikerstraße 21a
T +43 650 5777122
pr-iqoqi[at]oeaw.ac.at
www.iqoqi.at


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