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26.09.2005

Friedberg - Oberplan - Wien

Andreas Baumgartner, gest. 1865 - Adalbert Stifter, geb. 1805



Friedberg und Oberplan in Böhmen sind die benachbarten Geburtsorte von Andreas Freiherr von Baumgartner und Adalbert Stifter - Wien ist als Universitätsstadt Bezugsort für beide: An der Wiener Universität, die ihren Sitz im heutigen Gebäude der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hatte, beginnt Stifter sein Studium der Rechtswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften. Baumgartner, Professor für Physik, wirkte im selben Gebäude als Universitätslehrer und Akademiepräsident (1851-1865).

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Stifter und des 140. Todestages von Baumgartner findet am 3. Oktober 2005 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, Sitzungssaal) über Anregung von Werner Welzig eine interdisziplinäre Tagung statt. Die Vorträge beschäftigen sich mit den unterschiedlich verlaufenden Karrieren der beiden Zeit- und Raumgenossen.

Stifter und Baumgartner stehen unter dem Eindruck der fortschreitenden Industrialisierung des 19. Jahrhunderts, mit der sie sich beide, wenngleich in unterschiedlicher Weise, konfrontiert sahen. In ihrem Werk spiegeln sich die durch Technik und Naturwissenschaften ausgelösten fundamentalen Veränderungen wider: Andreas Baumgartner nimmt als Naturwissenschaftler und Leiter von Staatsbetrieben, als Staatsbahndirektor, als Errichter der ersten österreichischen Telegrafenlinie sowie als Handels- und Finanzminister Anteil am technischen Fortschritt. Als naturwissenschaftlich interessierter Autor verfolgt Adalbert Stifter die industrielle Entwicklung zwar mit besonderer Aufmerksamkeit, sieht jedoch auch deren Auswirkungen in ihrer Ambivalenz voraus.


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