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Polarlichter auf Saturn

EUROPLANET N3 Workshop on Saturn's Aurora am 25./26. November



Kaum wurde die ESA-Raumsonde "Venus Express" erfolgreich auf ihre Reise zur Venus geschickt, widmen sich die Forscher des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wieder einem ganz anderen Planeten: Bei dem Workshop, der am 25. und 26. November 2005 am IWF abgehalten wird, dreht sich alles um den Ringplaneten Saturn und die Entstehung seiner Polarlichter.

Dieser "1st Workshop on Saturn's Aurora: Magnetospheric Generation and Energy Considerations" findet im Rahmen des EU-Projekts EUROPLANET ("European Planetology Network") statt. Helmut O. Rucker, Wissenschaftlicher Direktor und Abteilungsleiter am IWF Graz, koordiniert gemeinsam mit Steve Miller vom University College London das Forschungsnetzwerk "N3" ("Coordination of Earth-based and Space Observations"). "N3" ist ein wichtiger Teilbereich von EUROPLANET, der sich der europäischen Koordination von bodengebundenen und satellitengestützten Beobachtungen von Planeten widmet.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Vorträge und Diskussionen stehen Saturn und seine Polarlichter, die - wie auch auf der Erde - auf bestimmte Prozesse in der Magnetosphäre zurückzuführen sind. "Dadurch dass die NASA-Raumsonde "Cassini" seit Juli 2004 Saturn umkreist und Beobachtungen aus nächster Nähe durchführt, bietet sich eine exzellente Gelegenheit, mehr über die rätselhafte Entstehung dieser Phänomene zu erfahren", erläutert Rucker.

Um die Entstehung von Polarlichtern erklären zu können, wird der Planet Saturn aber auch mittels Teleskopen auf der Erde und durch das Weltraumteleskop Hubble beobachtet. Ziel des Workshops ist es, sämtliche Forschungsaktivitäten zu erfassen und europaweit - aber auch mit den USA - zu koordinieren. Zu diesem Zweck sollen alle relevanten Messkampagnen sowie die beteiligten Institutionen und Forschungseinrichtungen identifiziert werden. Auf diese Weise werden die laufenden und zukünftigen Aktivitäten bestmöglich geplant und die wissenschaftlichen Ergebnisse optimiert.

"Spitzenleute haben sich für das Grazer Meeting angemeldet, darunter die beiden Franzosen Renée Prangé und Philippe Zarka vom Observatoire de Paris sowie Steve Miller vom University College London", so Rucker.


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Wissenschaftlicher Direktor und Abteilungsleiter am IWF Graz
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