Suche      Home      Kontakt      Sitemap      English

Fundgruben der Altsteinzeit

Aktuelle Aspekte des mittel- und osteuropäischen Jungpaläolithikums, internationales Symposium vom 9. bis 11. November 2005



Im September dieses Jahres fanden Archäologen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Krems die ältesten Bestattungen Österreichs. Die "Zwillinge von Krems" zeigen einmal mehr, dass Fundorte in Europa noch einige Kostbarkeiten aus der Altsteinzeit für die Forschung bereit halten.

Vom 9. bis 11. November 2005 findet in der ÖAW das internationale Symposium "Aktuelle Aspekte des mittel- und osteuropäischen Jungpaläolithikums - Methoden, Chronologie, Technologie und Subsistenz" statt. Anlass ist der Abschluss der FWF-Forschungsprojektes "Paläolithische Industriekreise vor dem letzten Eishöchststand zwischen 32.000 und 20.000 BP unter archäologischen und paläoökologischen Aspekten", dessen Kern Grabungen am Hundssteig von Krems waren. Es handelt sich um das Vorläuferprojekt jenes FWF-Projektes, in dessen Rahmen die "Zwillinge von Krems" entdeckt wurden.

An dem Symposium nehmen Forscher aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Rumänien und Russland teil. Ein Schwerpunkt ist der Übergang vom frühen zum mittleren Jungpaläolithikum sowie der durch die Grabungen der Prähistorischen Kommission erfasste frühe Abschnitt des Gravettien. Die Archäologen stellen den aktuellen Forschungsstand verschiedener europäischer Fundregionen zwischen Russland und der Schwäbischen Alb vor. Auch paläoökologische Aspekte werden erörtert sowie Probleme der Siedlungsstrukturen, der Subsistenz und der menschlichen Gemeinschaft diskutiert.

"Auch wenn derzeit noch keine weiteren Freilegungen an der Blockbergung vorgenommen werden konnten, da erst verschiedene Vorbereitungsarbeiten laufen, werden dennoch mehrere Referate die "Zwillinge von Krems" beziehungsweise auch die internationale Bedeutung des Raumes Krems/Donau für die Paläolithforschung behandeln", sagt Christine Neugebauer-Maresch von der Prähistorischen Kommission der ÖAW.

Das internationale Symposium "Aktuelle Aspekte des mittel- und osteuropäischen Jungpaläolithikums - Methoden, Chronologie, Technologie und Subsistenz" wird von der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet. Tagungsort ist der Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1. Stock, 1010 Wien.


Weitere Informationen


Kontakt:
Dr. Christine Neugebauer-Maresch
Prähistorische Kommission
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Fleischmarkt 22
A-1010 Wien
T +43 1 51581-2404
F +43 1 51581-2400
Christine.Neugebauer-Maresch@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/praehist


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at