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Zehn Jahre Doktorandenförderung an der ÖAW

Am 15. April werden die ÖAW-Stipendien für 2005 verliehen und vom 15.bis 22. April die Projekte in einer Posterausstellung präsentiert



DOC, das renommierte Förderprogramm für Doktorandinnen und Doktoranden der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), feiert heuer seinen 10. Geburtstag. 400 Nachwuchsforscherinnen und -forscher wurden bisher mit DOC-Stipendien ausgezeichnet. Mehr als 1700 Anträge in diesen zehn Jahren zeigen die hohe Attraktivität des Programms. Mit einer Bewilligungsquote von 20 Prozent zählt dieses Exzellenzprogramm zu den kompetitivsten in Österreich.

"Qualifizierten und motivierten jungen Forscherinnen und Forschern soll die Konzentration auf ihre wissenschaftliche Arbeit erleichtert werden. Ferner sollen durch das Doktorandenprogramm die Ausbildungswege gestrafft werden. DOC ist sowohl ein Inlands- als auch ein Auslandsstipendium. Damit wird die Mobilität der jungen WissenschaftlerInnen gefördert", betont der Präsident der ÖAW, Herbert Mang. Die politische Vorgabe, den Anteil der Frauen in der Wissenschaft zu erhöhen, werde durch dieses Programm erfüllt. "47 Prozent aller Absolventen und Absolventinnen sind Frauen", so der ÖAW-Präsident. Auf Initiative seines Amtsvorgängers Werner Welzig war DOC 1995 gegründet worden.

Seit 2003 vergibt die ÖAW außerdem Stipendien im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Initiative DOC-FFORTE [FRAUEN IN FORSCHUNG UND TECHNOLOGIE]. Junge Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften und Medizin sowie Biowissenschaften und Mathematik werden mit DOC-FFORTE unterstützt. Im Jahr 2004 wurden mit dem Programm DOC-team [DoktorandInnengruppen für disziplinenübergreifende Arbeiten in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften] erstmals Stipendien für DoktorandInnengruppen (drei Personen) aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften ausgeschrieben, die sich gemeinsam mit einem nur fächerübergreifend zu lösenden Problem auseinandersetzen.

Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung am 15. April 2005 werden die Stipendien für 2005 vergeben. Bundesministerin Elisabeth Gehrer wird den Gastvortrag zum Thema "Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Österreich, Herausforderungen in der Zukunft" halten und Präsident Herbert Mang einen Rückblick auf zehn Jahre Doktorandenförderung an der ÖAW geben. Die Projekte der mit DOC, DOC-FFORTE, DOC-team und APART ausgezeichneten StipendiatInnen werden vom 15.-22. April 2005 in einer Poster-Ausstellung in der ÖAW präsentiert. Insgesamt können heuer 70 Stipendien, darunter zehn APART-Stipenden vergeben werden. Erstmals wurde außerdem das Austrian Academy of Sciences CEE (Central and Eastern European) - Scholarship verliehen, gesponsert von den Unternehmen RZB, AGRANA und UNIQA.

Stipendienverleihung der ÖAW
Für geladene Gäste
Zeit: 15. April 2005, 11.00 Uhr
Ort: Festsaal der ÖAW, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2

Posterausstellung in der Aula der ÖAW
Öffentlich zugänglich vom 15. - 22. April 2005, 9-17 Uhr

Informationen zur Veranstaltung

Nächste Einreichtermine für die Stipendienprogramme der ÖAW

  • DOC-team [DoktorandInnengruppen für disziplinenübergreifende Arbeiten in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften]: 15. Mai 2005
  • DOC [DOKTORANDENPROGRAMM DER ÖSTERREICHISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN]: 31. Mai und 30. September 2005
  • DOC-FFORTE [FRAUEN IN FORSCHUNG UND TECHNOLOGIE]: 31. Mai und 30. September 2005
  • MAX KADE [PROGRAMM DER MAX KADE FOUNDATION]: 15. Oktober 2005
  • APART [AUSTRIAN PROGRAMME FOR ADVANCED RESEARCH AND TECHNOLOGY]: 31. Oktober 2005



Kontakt:
Dr. Lottelis Moser
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Abteilung für Stipendien & Preise
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
A-1010 Wien
T +43 1 51 581 1207, 1208
F +43 1 51 581 1264
lmoser@oeaw.ac.at
www.stipendien.at


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations@oeaw.ac.at