Max-Planck-Medaille 2005 an Quantenforscher Peter Zoller
Auszeichnung für Beiträge auf dem Gebiet der Quantenoptik, insbesondere der Wechselwirkung von Laserlicht mit Atomen
Der Innsbrucker Physiker Peter Zoller wird 2005 mit der höchsten Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) für Theoretische Physik, der Max-Planck-Medaille, geehrt. Die Auszeichnung wird Peter Zoller für seine bedeutenden Beiträge auf dem Gebiet der Quantenoptik, insbesondere der Wechselwirkung von Laserlicht mit Atomen zuerkannt.
Peter Zoller ist Professor an der Universität Innsbruck und leitet eine Arbeitsgruppe am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). 1998 erhielt der Forscher den Wittgenstein-Preis des FWF, weiters ist er Sprecher des Spezialforschungsbereiches "Control and Measurement of Coherent Quantum Systems" und seit 2001 wirkliches Mitglied der ÖAW.
Zollers Arbeitsgruppe gilt als der "Ideenpool" der Innsbrucker Physiker. Die Vorschläge, die er gemeinsam mit seinen Kollegen zur Untersuchung von Bose-Einstein-Kondensaten und zur Realisierung von Quantencomputern mit gespeicherten Ionen erstellt, werden weltweit aufgegriffen und in Experimenten realisiert. Für Aufsehen sorgte zum Beispiel der Vorschlag von Zoller und Ignacio Cirac (inzwischen Leiter des Münchner Max-Planck-Instituts für Quantenoptik) mit Quantenrepeatern die Quantenkommunikation stabiler und somit über längere Strecken möglich zu machen.
Die überreichung der Max-Planck-Medaille wird im März 2005, dem "Einstein-Jahr", auf der Jahrestagung der DPG in Berlin stattfinden.
http://www.pro-physik.de/Phy/pdfs/ger_DPG-PM_22-2004_Preistraeger2005.pdf
http://bozon.uibk.ac.at/qo/zoller/
http://www.oeaw.ac.at/quanten/
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