Neues zum Werk des Barockmalers Paul Troger
Symposium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Kooperation mit dem Diözesanmuseum St. Pölten und dem Benediktinerstift Altenburg 24.-27. September 2003
Das Benediktinerstift Altenburg im Waldviertel (NÖ) ist Tagungsort eines Symposiums, das
sich dem Werk des Barockmalers Paul Troger widmet. Mit den Fresken Trogers an den Gewölben
der Stiftskirche, der Bibliothek, des Marmorsaals und der Kaiserstiege stellt Stift Altenburg ein
besonderes Beispiel für die unterschiedlichen Gestaltungsaufgaben dar, welche die barocke
Klosterkultur einem Künstler stellen konnte.
Trogers umfangreiche künstlerische Tätigkeit in vielen Stiften Niederösterreichs
bildet dort den Maßstab einer unverwechselbaren Ausstattungskultur, die noch heute einen
entscheidenden Faktor der kulturellen Identität des Landes und des touristischen "Mehrwerts"
dieser Klöster darstellt. Beträchtliche Wirkung erzielte er aber auch auf die Kunst-
produktion in der Peripherie der Monarchie.
Große Bedeutung erlangte Troger nicht zuletzt wegen seiner Funktionen als Direktor und
Lehrer der Wiener "Akademie der bildenden Künste", die ihm eine direkte Einflussnahme
auf die Ausbildung der nachfolgenden Generation ermöglichte.
Eröffnet wird das Symposium Mittwoch Abend (24. 9.) mit einem Festvortrag des Altabts
des Stiftes Melk, Burkhard Ellegast, zum Thema "Farben der Welt " Farben des Himmels "
Farben des Glaubens".
Internationales Symposium
"Paul Troger (1698-1762) - Sein Werk im Spannungsfeld des europäischen Barock"
Kommission für Kunstgeschichte der ÖAW
Weitere Informationen:
Dr. Marianne Baumgart
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Öffentlichkeitsarbeit
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