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22.01.2003

Alternsforschung ausgebaut

Erweitertes Gebäude des ÖAW-Instituts für Biomedizinische Alterns- forschung am 23. Jänner 2003 eröffnet ...



Innsbruck beherbergt mit dem 1992 eingerichteten Institut für Biomedizinische
Alternsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) eine
der führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet. Das Institutsgebäude,
ein historischer Bau, der zu Beginn der 1990er Jahre für Forschungszwecke
adaptiert wurde, war aufgrund der expandierenden Forschungsvorhaben zu klein
geworden. Dem inzwischen auf vier Abteilungen angewachsenen Institut fehlten
für die Durchführung des aktuellen Arbeitsprogramms Laborflächen und allgemein
nutzbare Räume. Nach neunmonatiger Bauzeit konnte vor kurzem der Betrieb im
erweiterten Institutsgebäude wieder aufgenommen werden.

Das Institut für Biomedizinische Alternsforschung wurde im Jahr 1992 von der
ÖAW mit Unterstützung durch das Land Tirol und die Stadt Innsbruck gegründet.
Es wurde in einer in den 1920er Jahren vom deutschen Architekten Hermann Muthesius
errichteten Villa untergebracht, die für Forschungszwecke adaptiert wurde.
Im Jahre 2002 erfolgte aufgrund des steigenden Raumbedarfs die Erweiterung,
wobei auf die Erhaltung der historischen Bausubstanz besonderer Wert gelegt wurde.
Das Grundkonzept des Entwurfs war es, die L-Form der Villa jeweils an den
Stirnseiten mit einem gläsernen Kubus zu verlängern. Durch diese Anbauten aus
Glas ist eine optimale Kombination des Baus von Muthesius mit moderner Architektur
gelungen. In den beiden Glasflügeln sind administrative und andere Funktions-
räume untergebracht, während der ursprüngliche Bau ausschließlich Labors
beherbergt. Während der Zeit des Umbaus war das Institut in von der Universität
Innsbruck angemieteten Räumen untergebracht.

Das Institut für Biomedizinische Alternsforschung unter der Leitung von
Prof. Dr. Georg Wick umfasst vier Abteilungen - Pathologie, Immunologie,
Endokrinologie sowie Molekular- und Zellbiologie - und beschäftigt derzeit fünfzig
MitarbeiterInnen. In den zehn Jahren seines Bestehens hat sich das Institut
erfolgreich in der international kompetitiven Alternsforschung etabliert.
Die in Innsbruck erarbeiteten Resultate haben wesentlich zum besseren Verständnis
von medizinisch-biologischen Alterungsphänomenen, zu deren frühzeitiger Erkennung
und Prävention sowie zu neuen Möglichkeiten der Behandlung von Alterserkrankungen
beigetragen. Neben der eigenen Forschungstätigkeit ist das Institut auch
Kristallisationspunkt für alle Anfragen von an der Alternsforschung (Gerontologie)
und der Altersmedizin (Geriatrie) interessierten WissenschaftlerInnen,
ÄrztInnen und Laienorganisationen.


Informationen zum ÖAW-Standort Innsbruck
ÖAW-Institut für Biomedizinische Alternsforschung

Rückfragen an:
Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/1219, Fax: (+43 1) 51581/1275
E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at