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17.09.2002

Internationaler Otto-Kratky-Preis an ÖAW-Forscher Georg Pabst

Institut für Biophysik und Röntgenstrukturforschung, Graz



Anlässlich der kürzlich in Venedig abgehaltenen International Conference on Small-Angle Scattering (SAS 2002) wurde dem Grazer Physiker Georg Pabst, 31, der Otto-Kratky-Preis verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden von der International Union of Crystallography (IUCr) besondere Leistungen in der Entwicklung neuer Methoden der Röntgenstrukturanalyse gewürdigt.

Die von Pabst entwickelten Methoden erbringen neue, in der Praxis äußerst wertvolle Möglichkeiten der Analyse von Flüssigkristallsystemen, die in der modernen Bio- und Nanotechnologie eine zentrale Rolle spielen. So bieten sie etwa für die Erforschung neuer Biosensoren oder antibakterieller Systeme wichtige Vorteile.

Pabst hat seine preisgekrönte Arbeit als Mitarbeiter am Grazer Institut für Biophysik und Röntgenstrukturforschung (IBR) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) unter der Leitung von Peter Laggner durchgeführt. Der Preis trägt den Namen des Institutsgründers Otto Kratky, des in der Fachwelt unvergessenen Grazer Pioniers der Röntgenkleinwinkelstreuung. Der Preis ist somit auch eine Würdigung der internationalen Führungsrolle des IBR. Dass dies bereits die zweite internationale Auszeichnung eines jungen Wissenschaftlers des IBR innerhalb eines Jahres ist (über den UNESCO L’Oreal Award an Andrea Hickel wurde im Frühjahr berichtet), bestätigt die weltweite Konkurrenzfähigkeit der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an diesem Grazer Akademieinstitut.

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pabst



ÖAW-Institut für Biophysik und Röntgenstrukturforschung (IBR)

Weitere Informationen:

Mag. Karin Bonvecchio
ÖAW-Institut für Biophysik und Röntgenstrukturforschung (IBR)
Schmiedlstraße 6, 8042 Graz
Tel.: (+43 316) 4120/302, Fax (+43 316) 4120/390
E-Mail: Karin.Bonvecchio@oeaw.ac.at