Mission Statement

Die Medien- und Kommunikationsforschung ist eine der Schlüsseldisziplinen der modernen Informations- und Wissensgesellschaft. Je stärker sich mit der steigenden Dynamik und Komplexität der politischen und sozialen Umwelt die Möglichkeit individueller Primärerfahrung reduziert, umso wichtiger wird die Selektions- und Interpretationsleistung der Medien, umso höher ihre Bedeutung für Gesellschaft und Politik.

Gegenstand der Forschungen am Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung ist die Rolle der Medien in der politischen Kommunikation seit der Entstehung der Massenpresse im späten 19. Jahrhundert. Das Forschungsprogramm umfasst den Wandel der strukturellen Bedingungen des Mediensystems ebenso wie die Vermittlungs- und Interaktionsprozesse von Medien und politischen Akteuren.

Unabhängigkeit, Interdisziplinarität und internationale Orientierung charakterisieren die Forschungsarbeiten des Instituts. Die grundlegende kommunikations- und politikwissenschaftliche Perspektive wird themenbezogen verbunden mit Ansätzen aus der Geschichtswissenschaft, der Sozialpsychologie und der Soziologie. Besonderes Augenmerk liegt auf Langzeitanalysen und der Entwicklung dafür geeigneter methodischer Verfahren.

Das Institut ist Partner in zahlreichen nationalen und internationalen Kooperationen, es gibt die zweisprachige peer-reviewed Buchreihe „Relation“ heraus und engagiert sich in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.