Institut für Byzanzforschung
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TIB 10: Aigaion Pelagos
Bearbeiter: J. Koder, P. Soustal, A. Koder

 
 

 
TIB 10 (1998): 
Aigaion Pelagos (die nördliche Ägäis), 
bearbeitet von J. Koder, unter Mitarbeit von P. Soustal und A. Koder (Denkschriften, phil.-hist. Kl., 259). 
351 S. mit 161 Abbildungen auf Tafeln, 1 Karte und 5 Sonderkarten
ISBN 3-7001-2694-8

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Der Band „Aigaion Pelagos (Die nördliche Ägäis)“ behandelt die Inseln Thasos, Samothrake, Imbros, Tenedos, Lemnos, Lesbos, Chios und Skyros sowie etliche kleinere Inseln der Nordägäis; dieser Raum wurde schon von antiken Geographen als Ägäis im engeren Sinn bezeichnet. Vom 7. bis ins 11. Jahrhundert hatten die Byzantiner im ägäischen Raum ihre Seehoheit gegen die Araber zu verteidigen. Von großer Bedeutung war die Schiffahrtsroute entlang der Westküste Kleinasiens, die Konstantinopel mit den Handelshäfen Syriens, Palästinas und Ägyptens verband. In der spätbyzantinischen Epoche übernahmen zunehmend Venezianer und Genuesen die Kontrolle über die Inseln. Damals kam es zu einer starken Beeinträchtigung der Inseln durch die Piraterie. Nach dem Fall Konstantinopels brachten die Osmanen nach und nach auch die nördlichen Ägäisinseln unter ihre Herrschaft.