Institut für Byzanzforschung
(IBF) 
Startseite IBF  |  zurück
 
Byzantinische Epigramme in inschriftlicher Überlieferung

 

Beschreibung | Mitarbeiter | Publikationen


Beschreibung

Forschungsstand

Das Epigramm nimmt innerhalb der byzantinischen Literatur eine nicht unbedeutende Stellung ein. Dabei sind zwei Überlieferungsstränge zu unterscheiden. Einerseits hat man all die byzantinischen Jahrhunderte hindurch, anknüpfend an die antike Tradition, die literarische Gattung des Epigramms gepflegt. Zahlreiche Dichter haben kurze, prägnante Gedichte verfasst, meist für einen bestimmten Zweck, der allerdings in vielen Fällen heute nicht mehr mit Sicherheit feststellbar ist. Die inhaltliche Bandbreite ist ähnlich groß wie in der Antike, wobei allerdings erotische Themen nach dem Ausgang der Antike die Ausnahme bilden und Epigramme mit religiöser Thematik dominieren. All diese Gedichte geben durch ihre Sprache, ihre metrische Form und ihre rhetorisch-poetische Gestaltung Auskunft über das künstlerische Wollen byzantinischer Dichter und stellen darüber hinaus aussagekräftige Quellen für verschiedenste Facetten der geistigen und materiellen Kultur des Byzantinischen Reichs und seiner Einflusssphäre dar. Sie wurden in Handschriften aufgezeichnet und liegen heute zum allergrößten Teil gedruckt vor, vielfach in guten modernen Ausgaben. Als ein Musterbeispiel kann in dieser Hinsicht die von P. Speck 1968 erstellte Edition der Jamben des Theodoros Studites gelten, in der die Texte nicht nur kritisch ediert, sondern auch übersetzt und nach vielen Richtungen hin eingehend kommentiert sind.

Während also die Forschungslage hinsichtlich dieser literarischen, d.h. handschriftlich als Teil des Oeuvres der Dichter überlieferten Epigramme – zumindest was die Textbasis betrifft – im großen und ganzen nicht schlecht ist, stellt sich die Lage hinsichtlich der im folgenden als „nichtliterarisch“ oder „inschriftlich“ bezeichneten Stücke wesentlich ungünstiger dar. Es sind dies Verse, die als Inschriften konzipiert waren und noch heute in dieser Form, d.h. auf verschiedenen Gegenständen angebracht, erhalten sind. Hier besteht noch ein großes Defizit, sowohl was die bloße Erfassung, als auch was die adäquate Bearbeitung der Texte betrifft. Der Grund ist einleuchtend: Philologen suchen ihren Forschungsgegenstand primär in Handschriften, kaum hingegen auf Bauten oder Werken der bildenden Kunst, ja Inschriften werden im allgemeinen per definitionem nicht der Literatur zugerechnet. Die Monumente wiederum werden vor allem von Kunsthistorikern untersucht, und diesen fehlt oft sowohl Interesse als auch Kompetenz für die auf den Denkmälern angebrachten Texte. Das hat zur Folge, dass Inschriften manchmal überhaupt nicht transkribiert und sehr oft fehlerhaft und in Unkenntnis ihrer sprachlichen und metrischen Gestalt wiedergegeben werden. Eine möglichst vollständige und philologisch zuverlässige Erfassung der inschriftlich überlieferten Epigramme ist daher ein Desiderat der byzantinistischen Forschung.

In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hat A. Kominis einen groß angelegten Plan einer systematischen Erfassung sämtlicher byzantinischer Epigramme entwickelt. Der Plan wurde zwar nicht realisiert, das Buch von Kominis (To byzantinon hieron epigramma kai hoi epigrammatopoioi) [Das byzantinische religiöse Epigramm und die Epigrammdichter], Athen 1966) ist aber weiterhin ein wichtiges Arbeitsinstrument für die einschlägige Forschung.

Später hat Henry Maguire der Epigrammforschung wichtige neue Impulse gegeben. Er ist an sich Kunsthistoriker, aber stark interessiert an den Relationen zwischen Texten und Bildern und hat sich in diesem Sinne in mehreren Publikationen eingehend mit den Wechselbeziehungen zwischen Epigrammen und Werken der bildenden Kunst beschäftigt (vgl. etwa Epigrams, Art, and the “Macedonian Renaissance”, Dumbarton Oaks Papers 48, 1994, 105–115; Image and Imagination: The Byzantine Epigram as Evidence for Viewer Response, Toronto 1996).

Schließlich ist auf Marc Lauxtermann hinzuweisen, der in seiner Dissertation (The Byzantine Epigram in the Ninth and Tenth Centuries, Amsterdam 1994) und nunmehr auch in einer umfangreichen, vor kurzem erschienenen Monographie (Byzantine Poetry from Pisides to Geometres. Texts and Contexts, Vol. I. Wien 2003) die byzantinische Dichtung der frühen Jahrhunderte unter einer Vielzahl von Aspekten beleuchtet und dabei dem Epigramm besonderes Augenmerk schenkt.

Der Projektleiter selbst ist seit Jahrzehnten auf dem Gebiete der byzantinischen Dichtung tätig und hat innerhalb dieses Feldes sein Interesse mehr und mehr auf das byzantinische Epigramm konzentriert. Im Rahmen des 20. Internationalen Byzantinistenkongresses, Paris 2001, hat er eine Table ronde unter dem Titel "Epistolographie und Epigrammatik. Aktuelle Projekte und Methodenfragen" mit initiiert und geleitet (Publikation 2003). Im Dezember 2006 hat er zusammen mit Andreas Rhoby einen Workshop mit dem Titel "Die kulturhistorische Bedeutung byzantinischer Epigramme" (Publikation der Akten 2008) veranstaltet. Darüber hinaus hat sich Andreas Rhoby in den vergangenen Jahren in verschiedenen Publikationen zu inschriftlich überlieferten Epigrammen geäußert.


Ziel des Projekts

Das Projekt hat die möglichst vollständige Erfassung der inschriftlich bzw. nichtliterarisch überlieferten byzantinischen Epigramme zum Ziel, d.h. primär all jener Epigramme, die auf dem Gegenstand, für den sie geschaffen wurden, erhalten sind. Literarische Stücke, von denen (etwa auf Grund des handschriftlichen Titels) eine ursprünglich inschriftliche Verwendung nur angenommen werden kann, werden zwar stets zum Vergleich heranzuziehen sein, sie sind aber nicht der eigentliche Gegenstand des Projekts. Sehr wohl werden hingegen auch jene Gedichte einbezogen, die als Inschriften sicher bezeugt, aber nur mehr in neuzeitlichen Abschriften (z.B. in Reiseberichten) erhalten sind. Komplett zu erfassen sind auch jene Gedichte, deren Verwendung auf dem erhaltenen Objekt zwar eine inschriftliche, aber vermutlich oder mit Sicherheit nicht die ursprüngliche ist (etwa weil das Gedicht bekanntermaßen älter als das Objekt ist).

Der Inschriftbegriff ist dabei ein relativ weiter; er umfasst in Stein eingravierte Texte, in Objekte (profan oder kirchlich) aus Stein, Bein, Metall u.a. geritzte oder getriebene Texte, daneben auch Gewebtes oder Gesticktes (hauptsächlich auf kirchlichen Paramenten) sowie (in der Regel gemalte) Beischriften zu Bildern, sei es in Kirchenausstattungen (Mosaiken, Fresken), sei es auf Ikonen einschließlich ihrer Rahmen, sei es in illuminierten Handschriften. Die metrischen Siegellegenden wären im Prinzip ebenfalls zu berücksichtigen und werden auch von Fall zu Fall zum Vergleich heranzuziehen sein; sie sind aber nicht Gegenstand des vorliegenden Projekts, da dieser Bereich derzeit von anderen Forschern intensiv bearbeitet wird (siehe Siegelprojekt). Ähnlich liegt der Fall der Schreiberverse (gelegentlich auch Besitzervermerke) in Handschriften: Dieser Bereich blieb bisher praktisch völlig unberücksichtigt (bis auf einige vereinzelte Fälle, in denen die Grenze nicht scharf zu ziehen ist), wäre aber mit im Auge zu behalten.

Was die zeitliche Abgrenzung betrifft, so lässt sich die Frühgrenze relativ leicht bestimmen: Das byzantinische Epigramm - jedenfalls in dem hier interessierenden Sinn - beginnt praktisch im 7. Jahrhundert, mit vereinzelten Beispielen des 6. Jahrhunderts als Vorläufer. Die Grenze hier zu ziehen, fällt umso leichter, als von E. Sironen auf der oben erwähnten Table ronde ein analoges Projekt für die frühchristliche Periode vorgestellt wurde, das bis ca. 600 reicht. Aus dem 7. und 8. Jahrhundert sind nur wenige Objekte erhalten (etwa die Mosaikinschriften in der Demetrios-Basilika zu Thessalonike sowie eine Handvoll metrischer Siegellegenden), im 9. und besonders im 10. Jahrhundert setzt die Blüte der byzantinischen Epigrammatik ein, mit den verschiedenen Elfenbeinarbeiten, illuminierten Handschriften usw.

Eine Spätgrenze zu bestimmen ist viel problematischer; denn dieselbe Art von Weih- und Widmungsgedichten, wie sie Objekte der byzantinischen Zeit zieren, lebt nach 1453 unverändert weiter, und zwar praktisch bis in die jüngste Zeit. Eine willkürliche Grenzziehung wird daher nicht zu vermeiden sein. Diese wird sich trotz allem am Ende des Byzantinischen Reichs orientieren und die systematische Sammlung im 15. Jahrhundert enden lassen.

Das Endziel des Unternehmens ist eine Verbesserung unserer Kenntnis des byzantinischen Epigramms – des literarischen wie des nichtliterarischen –, seiner Inhalte, Formen und Funktionen. Aus der großen Masse der literarisch überlieferten Epigramme wird eine beträchtliche Zahl durch den Vergleich mit den nichtliterarischen Stücken besser interpretiert werden können: Es wird wesentlich klarer hervortreten, was alles als Inschrift möglich war und wo bloße Beschreibung oder Meditation über einen bestimmten Inhalt (oder eben über ein bestimmtes vorauszusetzendes Objekt) vorliegt. Das heißt, dass wir dann über einen wesentlichen Bereich der byzantinischen Literatur hinsichtlich seines Sitzes im Leben besser als heute unterrichtet sein werden.


Erfassung

Prinzipiell ist zunächst von der Erfassung publizierten Materials auszugehen, wobei darunter zweierlei zu verstehen ist: erstens edierte Texte, zweitens solche Texte, die auf publizierten Abbildungen erkennbar und entzifferbar sind. An sich ist die Aufnahme auch unpublizierten Materials angedacht; doch ist dies nur in Ausnahmefällen möglich, da die Auffindung solcher Objekte eine umfangreiche Reisetätigkeit voraussetzt, deren Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen würde.

Es werden somit jene Publikationen, die einschlägiges Material enthalten können, durchgesehen, die Texte daraus abgeschrieben (auf Karteikarte und in den Computer) und die zugehörigen Abbildungen kopiert. Die Karteikarte enthält neben dem Text die nötigsten Angaben über das Objekt – bzw. über die Objekte, sofern ein Epigramm auf mehreren Objekten überliefert ist – (Art des Objektes, Ort der Aufbewahrung, Datierung, Funktion, gegebenenfalls ikonographische Details) sowie die Bibliographie dazu. Insgesamt wurden bisher über 1200 Epigramme (mit zusammen über 5500 Versen) erfasst.

Das so gewonnene Material wird entsprechend bearbeitet. Die Transkriptionen – die eigenen wie auch jene in den vorhandenen Publikationen – werden überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Es werden Übersetzungen erstellt (primär durch die Mitarbeiterin A. Paul) und Probleme des Texts und des Objekts in kommentierenden Bemerkungen diskutiert.


Stand der Arbeiten

Das Werk ist auf vier Bände angelegt. Der erste, den Epigrammen auf Fresken und Mosaiken gewidmete Band, verfasst von A. Rhoby, ist im Februar 2009 erschienen. Der zweite, Epigramme auf Ikonen und Werken der Kleinkunst umfassende Band, für den ebenfalls A. Rhoby verantwortlich zeichnet, wurde im Oktober 2010 publiziert. Auch die Bearbeitung der Epigramme in illuminierten Handschriften, mit der R. Stefec betraut ist, ist bereits weit gediehen. Die Bearbeitung der letzten großen Gruppe, jener der Epigramme auf Stein, (durch A. Rhoby) ist ebenfalls weit fortgeschritten. Die beiden Bände werden 2012/3 veröffentlicht werden.

Mitarbeiter


Bibliographie

Wichtige Publikationen allgemein zur byzantinischen Epigrammatik und zu inschriftlich überlieferten Epigrammen

  • A. Acconcia Longo, Il calendario giambico in monostici di Teodoro Prodromo. Roma 1983.– Un nuovo codice con poesie salentine (Laur. 58,25) e l'assedio di Gallipoli del 1268-69. Rivista di studi bizantini e neoellenici n. s. 20-21 (30-31) (1983-1984) 123-170. – A. Acconcia Longo – A. Jacob, Une anthologie salentine du XIVe siècle: le Vaticanus gr. 1276. RSBN 17-19 (1980/82) 149-228.

  • A. Avraméa – D. Feissel, Inscriptions de Thessalie. TM 10 (1987) 357–398.

  • A.M. Bandini, Catalogus codicum manuscriptorum Bibliothecae Mediceae Laurentianae I–III. Florentiae 1764–1770.

  • A. Bandy, The Greek Christian Inscriptions of Crete, I. Athen 1970.

  • R. Browning, An Unpublished Corpus of Byzantine Poems. Byzantion 33 (1963) 289-316 (Reprinted in R. Browning, Studies on Byzantine History, Literature and Education. London 1977, Nr. VIII); cf. B. Baldwin, The Language and Style of some anonymous Byzantine epigrams. Byzantion 52 (1982) 5-23 (Repr.: B. Baldwin, Studies on Late Roman and Byzantine History, Literature and Language. Amsterdam 1984, Nr. XLII).

  • Byzance. L’art byzantin dans les collections publiques françaises. Paris 1992.

  • Byzantine Art – A European Art. Athen 1964.

  • Byzantine and Post-Byzantine Art. Athen 1985.

  • M. Chatzidakis, Eikones tes Patmou. Athen 1977. – Icônes de Saint-Georges des Grecs ... Venedig 1962.

  • R. Cormack, Writing in Gold. London 1985.

  • Corpus Inscriptionum Graecarum IV, ed. E. Curtius – A. Kirchhoff (Inscr. Christianae). Berlin 1877.

  • A. Cutler – J.W. Nesbitt, L’arte bizantina. Torino 1986.

  • G. Dagron – D. Feissel, Inscriptions de Cilicie. Paris 1987.

  • S. Der Nersessian, A Psalter and New Testament Manuscript at Dumbarton Oaks. DOP 19 (1965) 153–183.

  • Dionysios von Phurna, ed. A. Papadopulos-Kerameus. St. Petersburg 1909.

  • Epigrammatum Anthologia Palatina, ed. E. Cougny. Vol.III. Appendix Nova. Paris 1890.

  • D. Feissel – A. Philippidis-Braat, Inscriptions du Péloponnèse. TM 9 (1985) 267–395.

  • E. Follieri, Epigrammi sugli evangelisti dai codici Barberiniani greci 352 e 520. Bollettino della Badia greca di Grottaferrata n. s. 10 (1956) 61-80. 135-156.– Un carme giambico in onore di Davide. Studi Bizantini e Neoellenici 9 (1957) 101-116.– L'ordine dei versi in alcuni epigrammi bizantini. Byzantion 34 (1964) 447-467.– Tommaso di Damasco e l'antica minuscola libraria greca. Atti della Acc. Naz. dei Lincei, anno 371 (1974), ser. VIII. Rendiconti. Cl. di sc. mor., stor. e filol. 29 (Roma 1974) 145-163.– Due codici greci già Cassinesi oggi alla Biblioteca Vaticana: gli Ottob. gr. 250 e 251, in: Palaeographica, diplomatica et archivistica. Studi in onore di Giulio Battelli. Roma 1979, 159-221.– I Calendari in metro innografico di Cristoforo Mitileneo. 2 Bde. Bruxelles 1980.

  • A. Frolow, La relique de la Vraie Croix. Paris 1961.

  • M. Gketakos, Anekdotoi epigraphai kai charagmata ek byzantinon kai metabyzantinon mnemeion tes Hellados. Athen 1957.

  • The Glory of Byzantium. Art and Culture of the Middle Byzantine Era A.D. 843–1261. Ed. by H.C. Evans and W.D. Wixom. New York 1997.

  • A. Goldschmidt – K. Weitzmann, Die byzantinischen Elfenbeinskulpturen des X.–XIII. Jahrhunderts. I–II. Berlin 1930.

  • H. Grégoire, Recueil des inscriptions grecques-chrétiennes d'Asie Mineure I. Paris 1922.

  • A. Guillou, Recueil des inscriptions grecques médiévales d’Italie. Rom 1996.

  • H. Hunger, Gregorios von Korinth, Epigramme auf die Feste des Dodekaorton. Analecta Bollandiana 100 (1982) 637-651 [= H. Hunger, Epidosis. München 1989, Nr. XV].– Byzantinische Namensdeutungen in jambischen Synaxarversen. Byzantina 13 (1985) 1-26.– Die metrischen Siegellegenden der Byzantiner. Inhalt und Form. Anzeiger d. phil.-hist. Kl. d. Österr. Ak. d. Wiss. 125 (1988), So. 1.– Aus den letzten Lebensjahren des Johannes Chortasmenos. Das Synaxarion im Cod. Christ Church gr. 56 und der Metropolit Ignatios von Selybria. JÖB 45 (1995) 159-218.

  • W. Hörandner, Miscellanea Epigrammatica. JÖB 19 (1970) 109-119.– La poésie profane au XIe siècle et la connaissance des auteurs anciens. Travaux et Mémoires 6 (1976) 245-263.– Customs and Beliefs as Reflected in Occasional Poetry. Some Considerations. Byz. Forschungen 12 (1987) 235-247.– Poetic Forms in the Tenth Century, in: European Cultural Center of Delphi. Constantine VII Porphyrogenitus and His Age. Second International Byzantine Conference (Delphi, 22-26 July 1987). Athen 1989, 135-153.– Visuelle Poesie in Byzanz. Versuch einer Bestandsaufnahme. JÖB 40 (1990) 1-42.– Zur kommunikativen Funktion byzantinischer Gedichte, in: XVIII Mezdunarodnyj kongress vizantinistov. Plenarnye doklady. Moskva 1991, 415-432 = Acts, XVIIIth International Congress of Byzantine Studies, Selected Papers, Moscow, 1991, Vol.IV: Literature, Sources, Numismatics and History of Science (Byzantine Studies / Etudes Byzantines, New Series, Supplementum 4). Shepherdstown, WV, 1996, 104-118.– Ein Zyklus von Epigrammen zu Darstellungen von Herrenfesten und Wunderszenen. DOP 46 (1992) 107-115.– Ergänzendes zu den byzantinischen Carmina Figurata. Akrosticha im Cod. Laur. Plut. VII 8, in: Syndesmos. Studi in onore di Rosario Anastasi, II. Catania 1994, 189-202.– A Cycle of Epigrams on the Lord's Feasts in Cod. Marc. gr. 524. DOP 48 (1994) 117-133.– Nugae epigrammaticae, in: Philhellen. Studies in Honour of Robert Browning. Venice 1996, 107-116.– Zu einigen religiösen Epigrammen, in: Synodia. Studia humanitatis Antonio Garzya ... dicata. Napoli 1997, 431-442.– Randbemerkungen zum Thema Epigramme und Kunstwerke, in: Polypleuros Nous. Miscellanea für Peter Schreiner zu seinem 60. Geburtstag, hrsg. v. Cordula Scholz u. G. Makris (Byzantinisches Archiv 19). München – Leipzig 2000, 69–82.– Epigrams on Icons and Sacred Objects. The Collection of Cod. Marc. gr. 524 once again, in: La poesia tardoantica e medievale. Atti del I Convegno Internazionale di Studi, Macerata, 4-5 maggio 1998, a cura di M. Salvadore (Centro internazionale di studi sulla poesia greca e latina in età tardoantica e medievale. Quaderni 1). Alessandria 2001, 117–124.– Das byzantinische Epigramm und das heilige Kreuz: Einige Beobachtungen zu Motiven und Typen, in: La Croce. Iconografia e interpretazione. Neapel – Rom 2007, III 107–125.– Zur Textkritik inschriftlich überlieferter Epigramme, in: W. Hörandner – A. Rhoby (Hg.), Die kulturhistorische Bedeutung byzantinischer Epigramme. Wien 2008, 29–35.

  • L’épistolographie et la poésie épigrammatique. Projets actuels et questions de méthodologie. Actes de la 16e Table ronde du XXe Congrès international des Études byzantines (Collège de France – Sorbonne, Paris, 19–25 août 2001), sous la direction de W. Hörandner et M. Grünbart (Dossiers Byzantins 3). Paris 2003.

  • W. Hörandner – A. Rhoby (Hg.), Die kulturhistorische Bedeutung byzantinischer Epigramme. Akten des internationalen wissenschaftlichen Workshop (Wien, 1.–2. Dezember 2006). Wien 2008 (darin v.a. die Beiträge von C. Cupane, W. Hörandner, K. Krause, E. van Opstall, B.V. Pentcheva, A. Rhoby).

  • I. Hutter, Corpus der byzantinischen Miniaturenhandschriften I–V. Wien 1977–1997.

  • A. Kambylis, Das griechische Epigramm in byzantinischer Zeit. Würzburger Jahrbücher für die Altertumswissenschaft N. F. 20 (1994/1995) 19-47.
  • A. Kominis, Synagoge epigrammaton eis tous tessaras euangelistas. Epet. Etair. Byz. Sp. 21 (1951) 254-279.– L'epigramma sacro ed i problemi dell'arte epigrammatica, in: Actes du XIIe Congrès International d'Etudes Byzantines, II (Beograd 1964) 365-371.– To byzantinon hieron epigramma kai hoi epigrammatopoioi. Athen 1966.

  • Sp. Lampros, Stichoi eis Manouel ton Komnenon. Neos Hellenomnemon 5 (1908) 320-331. – Ho Markianos kodex 524. NE 8 (1911) 1-59. – Epigrammata anekdota. NE 11 (1914) 353-358. – Epigrammata Thoma Gorianitu. NE 12 (1915) 435-438. – Epigrammata Maximou Planoude. NE 13 (1916) 414-421. – Ta hyp'arithmon PIZ' kai PG' kataloipa. NE 16 (1922) 39-59 [aus Cod. Vat. Pal. gr. 367]

  • M. Lauxtermann, The Byzantine Epigram in the Ninth and Tenth Centuries. Diss. Amsterdam 1994.– The velocity of pure iambs. Byzantine observations on the metre and rhythm of the dodecasyllable. JÖB 48 (1998) 9-33.– Byzantine Poetry from Pisides to Geometres, I. Wien 2003.

  • H. Maguire, Art and Eloquence in Byzantium. Princeton 1981.– Epigrams, Art, and the "Macedonian Renaissance". DOP 48 (1994) 105-115.– Image and Imagination: The Byzantine Epigram as Evidence for Viewer Response. Toronto 1996.– The Icons of their Bodies. Saints and their Images in Byzantium. Princeton 1996.

  • A. Marava-Chatzinicolaou – Ch. Toufexi-Paschou, Catalogue of the Illuminated Byzantine Manuscripts of the National Library of Greece. Vol.I–III. Athen 1978–1997.

  • S. G. Mercati, Collectanea Byzantina, I-II. Bari 1970.
  • V. Nunn, The Encheirion as Adjunct to the Icon in the Middle Byzantine Period. Byz. and Modern Greek Studies 10 (1986) 73-102.

  • H. Omont, Facsimilés des miniatures des plus anciens manuscrits grecs de la Bibliothèque Nationale du 6e au 11e siècle. Paris 1902.

  • H. Omont, Miniatures des plus anciens manuscrits grecs de la Bibliothèque Nationale du 6e au 11e siècle. Paris 1929

  • G. Papagianis, Theodoros Prodromos, Jambische und hexametrische Tetrasticha auf die Haupterzählungen des Alten und des Neuen Testaments. Teil 1: Einleitung; Teil 2: Text und Indices (Meletemata 7/1.2). Wiesbaden 1997.

  • A. Paul, Dichtung auf Objekten. Inschriftlich erhaltene Epigramme vom 9. bis zum 16. Jahrhundert: Suche nach bekannten Autorennamen, in: M. Hinterberger – E. Schiffer (Hg.), Byzantinische Sprachkunst. Studien zur byzantinischen Literatur gewidmet Wolfram Hörandner zum 65. Geburtstag. Berlin – New York 2007, 234–265.– Beobachtungen zu Ekphraseis in Epigrammen auf Objekten. Lassen wir Epigramme sprechen! In: W. Hörandner – A. Rhoby (Hg.), Die kulturhistorische Bedeutung byzantinischer Epigramme. Wien 2008, 61–73.

  • A. Rhoby, Zu jambischen Versen an einer Mauer in Konstantinopel. Byzantinische Zeitschrift 96 (2003) 683-685.- Eine Manasses-Reminiszenz in einem Christusepigramm aus dem Jahr 1503. Byzantinoslavica 64 (2006) 285-288.- Die rhetorisch-poetische Gestaltung inschriftlich überlieferter byzantinischer Epigramme, in: International Society for the History of Rhetoric (ISHR), XVIe Congrès, Résumés, Strasbourg, 24-28 juillet 2007. Strassburg 2007, 140-141.- Varia Lexicographica. Jahrbuch der Österreichischen Byzantinistik 57 (2007) 1-16.- Eine Inschrift auf einem Sarkophagdeckel aus Beroia in der Chronik des Georgios Sphrantzes. Byzantion 77 (2007) 394-398.- Zur Rezeption eines byzantinischen Epigramms im Athos-Kloster Vatopedi, in: M. Popovic - J. Preiser-Kapeller (Hg.), Junge Römer - Neue Griechen. Eine byzantinische Melange aus Wien. Beiträge von Absolventinnen und Absolventen des Instituts für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien, in Dankbarkeit gewidmet ihren Lehrern Wolfram Hörandner, Johannes Koder, Otto Kresten und Werner Seibt als Festgabe zum 65. Geburtstag. Wien 2008, 205-209.- Thematische Einführung, in: W. Hörandner - A. Rhoby (Hg.), Die kulturhistorische Bedeutung byzantinischer Epigramme. Akten des internationalen wissenschaftlichen Workshop (Wien, 1.-2. Dezember 2006). Wien 2008, 15-17.- Die auf Fresken und Mosaiken überlieferten byzantinischen Epigramme. Einige grundsätzliche Überlegungen, in: W. Hörandner - A. Rhoby (Hg.), Die kulturhistorische Bedeutung byzantinischer Epigramme. Akten des internationalen wissenschaftlichen Workshop (Wien, 1.-2. Dezember 2006). Wien 2008, 93-97.- Byzantinische Epigramme auf Fresken und Mosaiken (= Byzantinische Epigramme in inschriftlicher Überlieferung, hg. v. W. Hörandner, A. Rhoby u. A. Paul, Bd. 1). Wien 2009 (mit der neuesten Lit. allg. zum Epigramm und zu inschriftlich überlieferten Epigrammen).- Byzantinische Epigramme auf Ikonen und Objekten der Kleinkunst (= Byzantinische Epigramme in inschriftlicher Überlieferung, hg. von W. Hörandner, A. Rhoby u. A. Paul, Bd. 2). Wien 2010.- The structure of inscriptional dedicatory epigrams in Byzantium, in: in: C. Burini De Lorenzi - M. De Gaetano (Hg.), La poesia tardoantica e medievale. IV Convegno internazionale di studi, Perugia, 15-17 novembre 2007. Atti in onore di Antonino Isola per il suo 70° genetliaco (Centro internazionale di studi sulla poesia greca e latina in età tardoantica e medievale, Quaderni 5). Alessandria 2010, 309-332.- Zur Identifizierung von bekannten Autoren im Codex Marcianus Graecus 524. Medioevo Greco 10 (2010) 167-204.- Zur Überlieferung von inschriftlich angebrachten byzantinischen Epigrammen. Ein Beitrag zur Untersuchung von Wort und Bild in Byzanz, in: Chr. Gastgeber - Chr. Glassner - K. Holzner-Tobisch - R. Spreitzer (Hg.), Fragmente. Der Umgang mit lückenhafter Quellenüberlieferung in der Mittelalterforschung. Akten des internationalen Symposions des Zentrums Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 19.-21. März 2009. Wien 2010, 225-238.- On the interaction of word and image in Byzantium: The case of the epigrams on the Florence reliquary, in: P.L Grotowski - Sl. Skrzyniarz (Hg.), Towards Rewriting? New Approaches to Byzantine Archaeology and Art. Proceedings of the Symposium on Byzantine Art and Archaeology, Cracow, September 8-10, 2008. Warschau 2010 (= Series Byzantina. Studies on Byzantine and Postbyzantine Art 8 [2010]), 101-115.- Metrical Greek Inscriptions in Medieval Churches of Cyprus, in: Akten IV International Cyprological Congress, Leukosia (Mai 2008) (in Druck).- On the inscriptional versions of Christophoros Mitylenaios' epigrams, in: Giving a small taste. Poetry and its contexts in 11th-century Byzantium. Conference at the Koninklijke Academie voor Nederlandse Taal- en Letterkunde, Ghent, 12-13 December 2008 (in Druck).- Interactive Inscriptions: Byzantine Works of Art and Their Beholders, in: A.M. Lidov (Hg.), Akten Symposion Moskau, 23.-25. Juni 2009 (in Druck).- Epigrams, Epigraphy, and Sigillography, in: Akten Symposion Ioannina, 1.-3. Oktober 2009 (in Druck).- Inscriptional Poetry - Ekphrasis in Byzantine Tomb Epigrams. Byzantinoslavica 69 (2011) (in Druck).- On certain aspects of self-representation in Byzantine epigrams, in: Akten Symposion Lyon, 3.-4. Juni 2010 (in Druck).- Vom jambischen Trimeter zum byzantinischen Zwölfsilber. Beobachtung zur Metrik des spätantiken und byzantinischen Epigramms. Wiener Studien 124 (2011) (in Druck).- Zu den Inschriften auf den byzantinischen und postbyzantinischen Ikonen von Neseb?r, in: Festschrift (in Druck).

  • A. Rhoby, W. Hörandner, Beobachtungen zu zwei Epigrammen auf byzantinischen Ikonen. Byzantinische Zeitschrift 100 (2007) 155–165.

  • I. Spatharakis, The portrait in byzantine illuminated manuscripts. Leiden 1976

  • P. Speck, Die Endyte. Jahrb. d. Österr. Byz. Ges. 15 (1966) 323-375.– Theodoros Studites, Jamben auf verschiedene Gegenstände. Berlin 1968.– Die ikonoklastischen Jamben an der Chalke. Hellenika 24 (1974) 376-380.
  • J. Spieser – D. Feissel, Les inscriptions de Thessalonique. TM 5 (1973) 145–180; 7 (1979) 303–348.

  • Splendeur de Byzance. Bruxelles 1982.

  • R. Stefec, Anmerkungen zu einigen handschriftlich überlieferten Epigrammen in epigraphischer Auszeichnungsmajuskel. JÖB 59 (2009) 203-213.

  • L. Sternbach, Georgii Pisidae carmina inedita. Wiener Studien 13 (1891) 1-62; 14 (1892) 51-68.– Methodii patriarchae et Ignatii patriarchae carmina inedita. Eos 4 (1897) 150-163.– Christophorea. Eos 5 (1898/99) 15-19.– Analecta Byzantina. Ceske Museum Filologické 6 (1900) 291-322.– Spicilegium Laurentianum. Eos 8 (1902) 65-86.– Spicilegium Prodromeum. Rozprawy Akademii Umiejetnosci, Wydzial filol. II 24. Krakau 1904, 336-368.

  • A. and J. Stylianou, The Painted Churches of Cyprus. London 1985.

  • Tesoro di San Marco (Katalog der Kölner Ausstellung, H.R. Hahnloser, A. Pasini).

  • Thesauroi tu Agiu Orus. [Ausstellungskatalog] Thessalonike 1997.

  • I. Vassis, Initia Carminum Byzantinorum (Supplementa Byzantina, Texte und Forschungen 8). Berlin – New York 2005.

  • G. Vikan (ed.), Illuminated Greek manuscripts from American collections. Princeton 1973.

  • K. Weitzmann – M. Bernarbò, The Byzantine Octateuchs. [I.] Text; [II.] Plates. Princeton, N.J., 1999.