Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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w.M. der math.-nat. Kl. seit 1847 Umfang: 3 Konvolute Archiv-Behelf: (pdf-Format) |
Literatur:
Claudia Schweizer:
Johann Wolfgang von Goethe
und Kaspar Maria von Sternberg. Naturforscher und Gleichgesinnte. Wien
2004 (=
Schriften der Österreichischen Goethe-Gesellschaft. 2.), bes.
S. 210 f.
Claudia Schweizer:
Kaspar Sternberg (1761-1838) und das
Vaterländische Museum in Prag als Ausgangspunkt
wissenschaftlicher Netzwerke,
in: Mensch – Wissenschaft – Magie. Mitteilungen der
Österreichischen
Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte 24 (2004), S. 95-109.
Claudia Schweizer:
Wissenschaftspolitik im Spiegel geistiger
Nachfolge. Zur Korrespondenz von Friedrich Mohs an Franz-Xaver Zippe
aus den Jahren 1825-1839 (aus dessen Nachlass). Wien 2007 (= Berichte
der
Geologischen Bundesanstalt. 71).
Johannes Seidl , Franz Pertlik u.
Matthias Svojtka:
Franz Xaver Maximilian Zippe (1791-1863). Ein böhmischer
Erdwissenschaftler als
Inhaber des ersten Lehrstuhls für Mineralogie an der
Philosophischen Fakultät
der Universität Wien, in: Johannes Seidl (Hg.): Eduard Suess
und die
Entwicklung der Erdwissenschaften zwischen Biedermeier und Sezession.
Göttingen
2009 (= Schriften des Archivs der Unversität Wien. 14.) S.
161-209.
In diesem Nachlaß befinden sich nur Briefe des Grafen Kaspar von Sternberg (1761-1838) bzw. Friedrich Mohs' (1773-1839) an Zippe sowie ein Schreiben Zippes an Mohs. Es handelt sich um 37 Briefe Sternbergs aus den Jahren 1822 bis 1838 (darunter vier undatierte) und 35 Briefe Mohs' aus den Jahren 1825 bis 1839, die bereits von A.E. Reuss für die "Lebensskizze Zippes" aus dem Besitz der Familie verwendet wurden (Almanach 1864, S. 88-107). Ebenfalls vorhanden ist das dort S. 101 f. auszugsweise zitierte Schreiben Zippes an Mohs knapp vor dem 10. Jan. 1835.
Die Briefe wurden im Juli 1870 durch dessen Sohn, Wilhelm Zippe, k.k. Wardein beim Punzierungsamt in Triest, der Akademie der Wissenschaften übergeben und dort "ad acta" gelegt (Allg. Akten No. 676/1870; Postbuch 1870, S. 281 f.). Sie wurden erst im November 2000 durch die Grazer Wissenschaftshistorikerin Frau Mag. Gudrun Pischinger wiedergefunden und durch den Archivar, Dr. Stefan Sienell, als Splitternachlaß "Franz Xaver Zippe" dem Bestand 'Nachlässe' einverleibt.