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Grammatica balkanica


bearbeitet von o. Univ.-Prof. Dr. Heiner Eichner, Dr. Dimitar Iliev, Univ.-Prof. Mag. Dr. Thede Kahl,
Univ.-Doz. Mag. Dr. Petrea Lindenbauer, o. Univ.-Prof. Dr. Michael Metzeltin,
o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Miklas, Ioana Nechiti, o. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Neweklowsky, Dr. Elton Prifti,
o. Univ.-Prof. Dr. Claudia Römer, Mag. Dora Solti

Seit der Antike gibt es Bestrebungen, allgemeine Modelle zu entwickeln, die die Strukturen aller bekannten Sprachen mit ihren Regelmäßigkeiten erklären könnten. Dabei spielen immer wieder vor allem sogenannte logische Prinzipien eine große Rolle. Nicht zufällig schreibt Antoine Arnauld mit Claude Lancelot nicht nur eine Grammaire générale et raisonnée (1660), in der er die „fondements de l’art de parler“ behandelt, sondern auch mit Pierre Nicole La logique ou l’art de penser (1662). In all diesen Werken zu einer möglichen Allgemeinen oder Universalgrammatik geht es weniger um eine Beschreibung der Funktionen von Sprache als vielmehr um die Suche nach dem allen Sprachen notwendig Gemeinsamen (Glück 1993, s.v. Universalgrammatik). Dabei handelt es sich häufig eher um morphosyntaktische Kategorien und weniger um semantische und pragmatische Notwendigkeiten. Dies gilt letzten Endes auch für den universalgrammatischen innatistischen Ansatz, der von Noam Chomsky seit den 60er Jahren des XX. Jahrhunderts entwickelt wurde und von dessen Anhängern weiterhin verfolgt wird.

 

Die altkirchenslawische Grammatik von Meletije von 1619

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Letzte Änderung
25.04.2011
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