© Lisa Rastl; Privatbesitz; ÖAW/APA Fotoservice/Hörmandinger (v.l.n.r.)

Letzte Orte vor der Deportation

Kleine Sperlgasse, Castellezgasse, Malzgasse


9. NOVEMBER 2016 BIS 30. JUNI 2017

EINE AUSSTELLUNG IM ÄUßEREN BURGTOR AM HELDENPLATZ (KRYPTA DES HELDENDENKMALS)

Ehrenschutz: Nationalratspräsidentin Doris Bures


AKTUELL: KuratorInnenführung am Samstag, 28.1.2017, 11:00


Öffnungszeiten der Krypta im Heldendenkmal

Montag bis Freitag 9.00-11.30 und 12.30 bis 16.00 Uhr
Schließtage: 9.12.2016, 19.12.2016-8.1.2017
Änderungen vorbehalten


Vermittlungsprogramm für Schulklassen: www.erinnern.at
Anmeldung und Information: letzteorte@erinnern.at


Kurator/innenführungen:
Die Kurator/innen Dieter J. Hecht, Michaela Raggam-Blesch, Monika Sommer und Heidemarie Uhl führen am Internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2016, und von Jänner bis Juni an jedem letzten Samstag im Monat durch die Ausstellung.

Treffpunkt:  Eingang zur Krypta im Äußeren Burgtor, jeweils 11:00 Uhr. Dauer: ca. 1 Stunde, Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Termine: 10.12 2016 – 28.1.2017 – 25.2.2017 – 25.3.2017 – 29.4.2017 – 27.5.2017 – 24.6.2017


Zur Ausstellung

Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16 – diese Adressen im 2. Bezirk Leopoldstadt sind im kollektiven Gedächtnis Wiens bzw. Österreichs praktisch nicht präsent. In der  Topographie der Shoah von Wien und Österreich sind das jedoch zentrale Orte. Hier haben sich in den Jahren 1941/42 vier Sammellager befunden, in denen Jüdinnen und Juden vor der Deportation interniert wurden. Von hier wurden Gruppen von je 1000 Menschen in Lastwägen zum Aspangbahnhof gebracht, von Februar 1941 bis Oktober 1942 gingen insgesamt 45 Deportationszüge in Ghettos und Vernichtungslager. Der Großteil der österreichischen Shoah-Opfer wurde von den vier Sammellagern aus in die Vernichtung verschickt.

Der Weg in die Vernichtung begann mitten in der Stadt. Die Ausstellung Letzte Orte vor der Deportation. Kleine Sperlgasse, Castellezgasse, Malzgasse rekonstruiert und vermittelt die Bedeutung dieser heute nahezu vergessenen letzten Orte vor der Deportation.

[Zur Pressemeldung]


Wissenschaftlich-kuratorisches Team:
Monika Sommer, Heidemarie Uhl
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dieter Hecht, Michaela Raggam-Blesch
Gestaltung: Gabu Heindl


Main Partner
Bundeskanzleramt
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Bundesministerium für Bildung
Burghauptmannschaft Österreich
Nationalfonds der Republik Österreich
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
Wissenschaftsförderung der Stadt Wien, MA 7
Wiener Vorlesungen
www.erinnern.at
Zukunftsfonds der Republik Österreich


Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Krypta des Äußeren Burgtors nicht barrierefrei zugänglich ist. Gerne versuchen wir bei Voranmeldung eine Assistenz zu organisieren. Bitte kontaktieren Sie richard.hufschmied@oeaw.ac.at

Credits:

Wissenschaftlich-kuratorisches Team:
Monika Sommer, Heidemarie Uhl, ÖAW
Wissenschaftliche Mitarbeit:
Dieter J. Hecht, Michaela Raggam-Blesch, ÖAW
Gestaltung:
GABU Heindl Architektur – Team: Gabu Heindl, Teresa Klestorfer, Agnieska, Celińska Teresa Klestorfer, Jessica Theuner
Grafik:
Fuhrer, Wien
Fotografie:
Lisa Rastl
Film „Letzte Orte. Letzte Zeugen“
R Frederick Baker, K Christian Haake
Übersetzung:
William Templer
Aufseher in der Krypta:
Gerhard Tod, Raimund Haas, BM:LVS

Mit freundlicher Unterstützung von:


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