| Wissenschaftlicher Werdegang |
| 1986 |
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geboren |
| 2004–2010 |
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Studium der Alten Geschichte und Altertumskunde an der Universität Wien
(Titel der Diplomarbeit: Anakrisis – Vorverfahren und Beweisführung im attischen
Prozess (Betreuerin: Mag. Dr. Kaja Harter-Uibopuu)) |
| 2007–2009 |
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Studienvertreterin der Alten Geschichte und Altertumskunde |
| 01/2008–06/2008 |
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Studium am Department of Classics und Department of Near Eastern Languages and
Civilizations an der University of Chicago unterstützt durch ein Joint–Study
Stipendium |
| 03/2009 |
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Teilnahme an der „Epigraphischen Frühjahrsakademie“ (Leiter: Prof.
Dr. Christian Witschel, PD Dr. Christof Schuler, Prof. Dr. Klaus Hallof) |
| 10/2009–11/2009 |
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Praktikantin bei den Online-Projekten H-Soz-u-Kult und Clio-Online an der
Humboldt-Universität zu Berlin (Leiter: Dr. Rüdiger Hohls) |
| 10/2010 |
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Sponsion |
| 03/2010 |
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Redaktionsmitglied der altertumswissenschaftlichen Zeitschrift TYCHE |
| seit 11/2010 |
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Doktoratsstudium der Philosophie an der Universität Wien, Dissertationsgebiet:
Alte Geschichte und Altertumskunde (Arbeitstitel der Dissertation: Attische Prozessinschriften der
voreuklidischen Zeit (Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Thür)) |
| seit 05/2011 |
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Doktorandin im Dissertationsprogramm der philosophisch-historischen Klasse der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften |
| Forschungsschwerpunkte |
| Griechisches Prozessrecht, Juristische und politische Struktur der Polis,
Juristische Epigraphik, Geschichte Athens und der griechischen Staatenwelt in archaischer und
klassischer Zeit |
| Dissertationsvorhaben |
Im Rahmen dieser Arbeit sollen die attischen Inschriften des 6. und 5.
Jahrhunderts v. Chr. in Bezug auf prozessrechtliche Strukturen erfasst und untersucht werden.
Während Athens außenpolitische Verfügungen bereits eingehend behandelt wurden,
wurden jene Inschriften über Verwaltungs- und Prozessstrukturen innerhalb Athens selbst bis
dato nicht ausreichend berücksichtigt. Auf diesem Weg soll damit die Basis für
Untersuchungen der Prozessinschriften auch des 4. Jahrhunderts geliefert werden, um das
prozessrechtliche Inschriftenmaterial die Polis Athen betreffend erstmals umfassend aufzuarbeiten.
Die relevanten Inschriften sollen in einem ersten Schritt nach Möglichkeit zur Gänze
abgedruckt, mit Übersetzungen versehen und in ihrem historisch und materiell-rechtlichen Kontext
erläutert werden. Daran folgend sollen die jeweiligen, verfahrensrechtlichen Strukturen
herausgearbeitet und untersucht werden. Besonders die Zuweisung von Kompetenzen und die damit
verbundene Einbettung der juristischen Strukturen in den demokratischen Verwaltungsapparat
der Polis Athen sollen dabei im Vordergrund stehen. Zuletzt sollen alle bearbeiteten
Inschriften nochmals unter gemeinsamen Blickpunkten betrachtet werden, um ein übergreifendes
Bild über gängige Verfahrensweisen und Strukturen des frühen athenischen Prozessrechts
herausarbeiten zu können. |