NFRI-Programme 2013 und 2015


Die Dokumentation und Analyse von archäologischen Befunden und Artefakten hat in den letzten 15 Jahren grundlegende Änderungen erfahren. Moderne digitale Dokumentationstechniken sind in der Archäologie und Altertumswissenschaft nicht mehr wegzudenken. Um diesen neuen Anforderungen Rechnung zu tragen, hat sich das Institut für Kulturgeschichte der Antike (IKAnt) gemeinsam mit dem Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA) bei den NFRI-Ausschreibungen der ÖAW beworben.

Mit dem New Frontier Infrastructure-Programm soll in den Forschungseinrichtungen der ÖAW eine zeitgemäße Infrastruktur sichergestellt werden. Bei den beiden Ausschreibungen von 2013 und 2015 konnten IKAnt und OREA mit ihren Projektvorschlägen reüssieren, sodass an den beiden Instituten mittlerweile eine Reihe von Geräten und Technologien zur Verfügung steht, die eine digitale archäologische Dokumentation auf international sehr hohem Niveau gewährleistet.

Derzeit sind bei verschiedenen Projekten folgende Geräte im Einsatz:

  • Terrestrischer Laserscanner Riegl VZ-400 mit Software und Zubehör
  • Multikopter DJI Inspire 1 Pro
  • Artec Spider und Eva Handscanner
  • Breuckmann-Streifenlichtscanner smartSCAN C5 LED smartSCAN C5 LED weiß mit Software und Zubehör
  • Laserscanner Faro Edge 2.7m
  • Totalstation Leica TS11 mit GS12 GNSS Smart-Antenna
  • Leica GS14 GNSS Smart-Rover
  • mehrere leistungsstarke Desktop-PCs und Notebooks für fotogrammetrische Anwendungen
Terrestrischer Laserscanner bei der Geländeaufnahme und Dokumentation von archäologischen Befunden (© ÖAW-IKAnt)
Dokumentation von Kleinfunden mit dem Streifenlichtscanner (© Gugl / ÖAW-IKAnt)
Dokumentation von Kleinfunden mit dem Faro-Laserscanner (© Gugl / ÖAW-IKAnt)
Vermessungsarbeiten mit dem Leica-Smart-Rover (© ÖAW-IKAnt)